Eine kürzere Leine oder ein Zughalsband lösen das Ziehen nicht. Sie unterdrücken es höchstens für den Moment. Was wirklich hilft, ist Training, und das beginnt beim Verständnis, warum dein Hund überhaupt zieht.
Warum Hunde ziehen
Die meisten Hunde ziehen, weil es funktioniert: Sie kommen schneller dorthin, wo sie hinwollen. Ziehen wird also über die Zeit belohnt, ganz ohne dass du es beabsichtigst.
Die Stopp-Methode
Bleib stehen, sobald die Leine straff wird. Geh erst weiter, wenn sie wieder locker hängt. Am Anfang dauert ein kurzer Spaziergang dadurch deutlich länger, aber dein Hund lernt: Ziehen bringt keinen Meter Fortschritt, lockere Leine schon.
Richtungswechsel
Zieht dein Hund in eine Richtung, dreh dich um und geh in die andere. Ohne Kommando, ohne Ruck an der Leine, einfach die Richtung ändern. Dein Hund muss aufpassen, wo du hingehst, statt stur vorzulaufen.
Die Rolle der Ausrüstung
Ein Geschirr verteilt den Zug auf den Brustkorb statt auf den Hals, das ist für die Gelenke schonender, macht das Ziehen aber nicht automatisch weniger. Eine verstellbare Leine, mit der du die Länge während des Trainings schnell anpassen kannst, hilft praktisch mehr als jedes spezielle Anti-Zug-Zubehör. Bei uns zum Beispiel die Trixie Premium Hundeleine, dreifach verstellbar, oder die Trixie Retrieverleine Gipfel mit stufenlos verstellbarer Halsschlaufe.
Ehrlich gesagt
Leinenführigkeit braucht Wiederholung, nicht das perfekte Produkt. Rechne mit mehreren Wochen und mit Rückschritten, wenn draußen viel Ablenkung ist. Konsequenz bei jedem Spaziergang bringt mehr als eine einzelne Trainingseinheit.
Passende Leinen und Geschirre für den Alltag findest du in unserem Hundeleinen-Ratgeber oder direkt in der Kollektion Geschirre & Leinen.